Luther (1545)
Hebräer 1
1Nachdem vorzeiten GOtt manchmal und mancherlei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten, Share to feedTweet 2hat er am letzten in diesen Tagen zu uns geredet durch den Sohn, welchen er gesetzt hat zum Erben über alles, durch welchen er auch die Welt gemacht hat; Share to feedTweet 3welcher, sintemal er ist der Glanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens und trägt alle Dinge mit seinem kräftigen Wort und hat gemacht die Reinigung unserer Sünden durch sich selbst, hat er sich gesetzt zu der Rechten der Majestät in der Höhe, Share to feedTweet 4so viel besser worden denn die Engel, so gar viel einen höhern Namen er vor ihnen ererbet hat. Share to feedTweet 5Denn zu welchem Engel hat er jemals gesagt: Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeuget? Und abermal: Ich werde sein Vater sein, und er wird mein Sohn sein? Share to feedTweet 6Und abermal, da er einführet den Erstgeborenen in die Welt, spricht er: Und es sollen ihn alle Gottesengel anbeten. Share to feedTweet 7Von den Engeln spricht er zwar: Er macht seine Engel Geister und seine Diener Feuerflammen; Share to feedTweet 8aber von dem Sohn: GOtt, dein Stuhl währet von Ewigkeit zu Ewigkeit; das Zepter deines Reichs ist ein richtiges Zepter. Share to feedTweet 9Du hast geliebet die Gerechtigkeit und gehasset die Ungerechtigkeit; darum hat dich, o GOtt, gesalbet dein GOtt mit dem Öle der Freuden über deine Genossen; Share to feedTweet 10und: Du, HErr, hast von Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind deiner Hände Werk. Share to feedTweet 11Dieselbigen werden vergehen, du aber wirst bleiben; und sie werden alle veralten wie ein Kleid, Share to feedTweet 12und wie ein Gewand wirst du sie wandeln, und sie werden sich verwandeln. Du aber bist derselbige, und deine Jahre werden nicht aufhören. Share to feedTweet 13Zu welchem Engel aber hat er jemals gesagt: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich lege deine Feinde zum Schemel deiner Füße? Share to feedTweet 14Sind sie nicht allzumal dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die ererben sollen die Seligkeit? Share to feedTweet