Luther (1545)
Hiob 26
1Hiob antwortete und sprach: Share to feedTweet 2Wem stehest du bei? Dem, der keine Kraft hat? Hilfst du dem, der keine Stärke in Armen hat? Share to feedTweet 3Wem gibst du Rat? Dem, der keine Weisheit hat? und zeigest einem Mächtigen, wie er's ausführen soll? Share to feedTweet 4Für wen redest du, und für wen gehet der Odem von dir? Share to feedTweet 5Die Riesen ängsten sich unter den Wassern und die bei ihnen wohnen. Share to feedTweet 6Die Hölle ist aufgedeckt vor ihm, und das Verderben hat keine Decke. Share to feedTweet 7Er breitet aus die Mitternacht nirgend an und hänget die Erde an nichts. Share to feedTweet 8Er fasset das Wasser zusammen in seine Wolken, und die Wolken zerreißen drunter nicht. Share to feedTweet 9Er hält seinen Stuhl und breitet seine Wolken davor. Share to feedTweet 10Er hat um das Wasser ein Ziel gesetzt, bis das Licht samt der Finsternis vergehe. Share to feedTweet 11Die Säulen des Himmels zittern und entsetzen sich vor seinem Schelten. Share to feedTweet 12Vor seiner Kraft wird das Meer plötzlich ungestüm, und vor seinem Verstand erhebet sich die Höhe des Meers. Share to feedTweet 13Am Himmel wird's schön durch seinen Wind, und seine Hand bereitet die gerade Schlange. Share to feedTweet 14Siehe, also gehet sein Tun, aber davon haben wir ein gering Wörtlein vernommen. Wer will aber den Donner seiner Macht verstehen? Share to feedTweet