Luther (1545)
Nahum 1
1Dies ist die Last über Ninive und das Buch der Weissagung Nahums von Elkos. Share to feedTweet 2Der HErr ist ein eifriger GOtt und ein Rächer, ja ein Rächer ist der HErr und zornig; der HErr ist ein Rächer wider seine Widersacher, und der es seinen Feinden nicht vergessen wird. Share to feedTweet 3Der HErr ist geduldig und von großer Kraft, vor welchem niemand unschuldig ist; er ist der HErr, des Wege im Wetter und Sturm sind und unter seinen Füßen dicker Staub, Share to feedTweet 4der das Meer schilt und trocken macht und alle Wasser vertrocknet. Basan und Karmel verschmachten, und was auf dem Berge Libanon blühet, verschmachtet. Share to feedTweet 5Die Berge zittern vor ihm, und die Hügel zergehen; das Erdreich bebet vor ihm, dazu der Weltkreis und alle, die drinnen wohnen. Share to feedTweet 6Wer kann vor seinem Zorn stehen und wer kann vor seinem Grimm bleiben? Sein Zorn brennet wie Feuer, und die Felsen zerspringen vor ihm. Share to feedTweet 7Der HErr ist gütig und eine Feste zur Zeit der Not und kennet die, so auf ihn trauen. Share to feedTweet 8Wenn die Flut überher läuft, so macht er's mit derselbigen ein Ende; aber seine Feinde verfolgt er mit Finsternis. Share to feedTweet 9Was gedenket ihr wider den HErrn? Er wird's doch ein Ende machen; es wird das Unglück nicht zweimal kommen. Share to feedTweet 10Denn gleich als wenn die Dornen, so noch ineinanderwachsen und im besten Saft sind, verbrannt werden, wie ganz dürr Stroh, Share to feedTweet 11also wird sein der Schalksrat, der von dir kommt und Böses wider den HErrn gedenket. Share to feedTweet 12So spricht der HErr: Sie kommen so gerüstet und mächtig, als sie wollen, sollen sie doch umgehauen werden und dahinfahren. Ich habe dich gedemütiget; aber ich will dich nicht wiederum demütigen. Share to feedTweet 13Alsdann will ich sein Joch, das du trägst, zerbrechen und deine Bande zerreißen. Share to feedTweet 14Aber wider dich hat der HErr geboten, daß deines Namens Same keiner mehr soll bleiben. Vom Hause deines Gottes will ich dich ausrotten, die Götzen und Bilder will ich dir zum Grabe machen; denn du bist zunichte worden. Share to feedTweet 15Siehe, auf den Bergen kommen Füße eines guten Boten, der da Frieden predigt: Halte deine Feiertage, Juda, und bezahle deine Gelübde! Denn es wird der Schalk nicht mehr über dich kommen; er ist gar ausgerottet. Share to feedTweet