Luther (1545)
Philipper 4
1Also, meine lieben und gewünschten Brüder, meine Freude und meine Krone, bestehet also in dem HErrn, ihr Lieben! Share to feedTweet 2Die Evodia ermahne ich, und die Syntyche ermahne ich, daß sie eines Sinnes seien in dem HErrn. Share to feedTweet 3Ja, ich bitte auch dich, mein treuer Geselle, stehe ihnen bei, die samt mir über dem Evangelium gekämpft haben mit Clemens und den andern meinen Gehilfen, welcher Namen sind in dem Buch des Lebens. Share to feedTweet 4Freuet euch in dem HErrn allewege; und abermal sage ich: Freuet euch! Share to feedTweet 5Eure Lindigkeit lasset kund sein allen Menschen. Der HErr ist nahe. Share to feedTweet 6Sorget nichts, sondern in allen Dingen lasset eure Bitte im Gebet und Flehen mit Danksagung vor GOtt kund werden. Share to feedTweet 7Und der Friede GOttes, welcher höher ist denn alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christo JEsu!] Share to feedTweet 8Weiter, liebe Brüder, was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht, was keusch, was lieblich, was wohl lautet, ist etwa eine Tugend, ist etwa ein Lob, dem denket nach. Share to feedTweet 9Welches ihr auch gelernet und empfangen und gehöret und gesehen habt an mir, das tut, so wird der HErr des Friedens mit euch sein. Share to feedTweet 10Ich bin aber hoch erfreuet in dem HErrn, daß ihr wieder wacker worden seid, für mich zu sorgen, wiewohl ihr allewege gesorget habt; aber die Zeit hat's nicht wollen leiden. Share to feedTweet 11Nicht sage ich das des Mangels halben; denn ich habe gelernet, bei welchen ich bin, mir genügen lassen. Share to feedTweet 12Ich kann niedrig sein und kann hoch sein; ich bin in allen Dingen und bei allen geschickt, beide, satt sein und hungern, beide, übrig haben und Mangel leiden. Share to feedTweet 13Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Christus. Share to feedTweet 14Doch ihr habt wohl getan, daß ihr euch meiner Trübsal angenommen habt. Share to feedTweet 15Ihr aber von Philippi wisset, daß von Anfang des Evangeliums, da ich auszog aus Mazedonien, keine Gemeinde mit mir geteilet hat nach der Rechnung der Ausgabe und Einnahme denn ihr alleine. Share to feedTweet 16Denn gen Thessalonich sandtet ihr zu meiner Notdurft einmal und danach aber einmal. Share to feedTweet 17Nicht, daß ich das Geschenk suche, sondern ich suche die Frucht daß sie überflüssig in eurer Rechnung sei. Share to feedTweet 18Denn ich habe alles und habe überflüssig. Ich bin erfüllet, da ich empfing durch Epaphroditus, was von euch kam, ein süßer Geruch, ein angenehm Opfer, GOtt gefällig. Share to feedTweet 19Mein GOtt aber erfülle alle eure Notdurft nach seinem Reichtum in der Herrlichkeit in Christo JEsu! Share to feedTweet 20Dem GOtt aber und unserm Vater sei Ehre von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen. Share to feedTweet 21Grüßet alle Heiligen in Christo JEsu. Es grüßen euch die Brüder, die bei mir sind. Share to feedTweet 22Es grüßen euch alle Heiligen, sonderlich aber die von des Kaisers Hause. Share to feedTweet 23Die Gnade unsers HErrn JEsu Christi sei mit euch allen! Amen. Geschrieben von Rom durch Epaphroditus. Share to feedTweet