Luther (1545)
Psalm 129
1Ein Lied im höhern Chor. Sie haben mich oft gedränget von meiner Jugend auf, so sage Israel; Share to feedTweet 2sie haben mich oft gedränget von meiner Jugend auf; aber sie haben mich nicht übermocht. Share to feedTweet 3Die Pflüger haben auf meinem Rücken geackert und ihre Furchen lang gezogen. Share to feedTweet 4Der HErr, der gerecht ist, hat der Gottlosen Seile abgehauen. Share to feedTweet 5Ach; daß müßten zuschanden werden und zurückkehren alle, die Zion gram sind! Share to feedTweet 6Ach, daß sie müßten sein wie das Gras auf den Dächern, welches verdorret, ehe man es ausrauft, Share to feedTweet 7von welchem der Schnitter seine Hand nicht füllet, noch der Garbenbinder seinen Arm voll, Share to feedTweet 8und die vorübergehen, nicht sprechen: Der Segen des HErrn sei über euch; wir segnen euch im Namen des HErrn! Share to feedTweet