Luther (1545)
Psalm 17
1Ein Gebet Davids. HErr, erhöre die Gerechtigkeit, merke auf mein Geschrei, vernimm mein Gebet, das nicht aus falschem Munde gehet. Share to feedTweet 2Sprich du in meiner Sache und schaue du aufs Recht! Share to feedTweet 3Du prüfest mein Herz und besuchest es des Nachts und läuterst mich und findest nichts. Ich habe mir vorgesetzt, daß mein Mund nicht soll übertreten. Share to feedTweet 4Ich bewahre mich in dem Wort deiner Lippen vor Menschenwerk auf dem Wege des Mörders. Share to feedTweet 5Erhalte meinen Gang auf deinen Fußsteigen, daß meine Tritte nicht gleiten! Share to feedTweet 6Ich rufe zu dir, daß du, GOtt, wollest mich erhören; neige deine Ohren zu mir, höre meine Rede! Share to feedTweet 7Beweise deine wunderliche Güte, du Heiland derer, die dir vertrauen, wider die, so sich wider deine rechte Hand setzen. Share to feedTweet 8Behüte mich wie einen Augapfel im Auge; beschirme mich unter dem Schatten deiner Flügel Share to feedTweet 9vor den Gottlosen, die mich verstören, vor meinen Feinden, die um und um nach meiner Seele stehen. Share to feedTweet 10Ihre Fetten halten zusammen; sie reden mit ihrem Munde stolz. Share to feedTweet 11Wo wir gehen so umgeben sie uns; ihre Augen richten sie dahin, daß sie uns zur Erde stürzen, Share to feedTweet 12gleichwie ein Löwe, der des Raubes begehrt, wie ein junger Löwe, der in der Höhle sitzt. Share to feedTweet 13HErr, mache dich auf, überwältige ihn und demütige ihn; errette meine Seele von dem Gottlosen mit deinem Schwert, Share to feedTweet 14von den Leuten deiner Hand, HErr, von den Leuten dieser Welt, welche ihr Teil haben in ihrem Leben, welchen du den Bauch füllest mit deinem Schatz, die da Kinder die Fülle haben und lassen ihr übriges ihren Jungen. Share to feedTweet 15Ich aber will schauen dein Antlitz in Gerechtigkeit; ich will satt werden, wenn ich erwache nach deinem Bilde. Share to feedTweet