Luther (1545)
Römer 6
1Was wollen wir hiezu sagen? Sollen wir denn in der Sünde beharren, auf daß die Gnade desto mächtiger werde? Share to feedTweet 2Das sei ferne! Wie sollten wir in der Sünde wollen leben, der wir abgestorben sind? Share to feedTweet 3Wisset ihr nicht, daß alle, die wir in JEsum Christum getauft sind, die sind in seinen Tod getauft? Share to feedTweet 4So sind wir je mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf daß, gleichwie Christus ist auferweckt von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, also sollen auch wir in einem neuen Leben wandeln. Share to feedTweet 5So wir aber samt ihm gepflanzet werden zu gleichem Tode, so werden wir auch der Auferstehung gleich sein, Share to feedTweet 6dieweil wir wissen, daß unser alter Mensch samt ihm gekreuziget ist, auf daß der sündliche Leib aufhöre, daß wir hinfort der Sünde nicht dienen. Share to feedTweet 7Denn wer gestorben ist, der ist gerechtfertiget von der Sünde. Share to feedTweet 8Sind wir aber mit Christo gestorben, so glauben wir, daß wir auch mit ihm leben werden Share to feedTweet 9und wissen, daß Christus, von den Toten erwecket, hinfort nicht stirbt; der Tod wird hinfort über ihn nicht herrschen. Share to feedTweet 10Denn das er gestorben ist; das ist er der Sünde gestorben zu einem Mal; das er aber lebet, das lebet er GOtt. Share to feedTweet 11Also auch ihr, haltet euch dafür, daß ihr der Sünde gestorben seid und lebet GOtt in Christo JEsu, unserm HErrn. Share to feedTweet 12So lasset nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leibe, ihm Gehorsam zu leisten in seinen Lüsten. Share to feedTweet 13Auch begebet nicht der Sünde eure Glieder zu Waffen der Ungerechtigkeit, sondern begebet euch selbst GOtt, als die da aus den Toten lebendig sind, und eure Glieder GOtt zu Waffen der Gerechtigkeit, Share to feedTweet 14Denn die Sünde wird nicht herrschen können über euch, sintemal ihr nicht unter dem Gesetze seid, sondern unter der Gnade. Share to feedTweet 15Wie nun? sollen wir sündigen, dieweil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind? Das sei ferne! Share to feedTweet 16Wisset ihr nicht, welchem ihr euch begebet zu Knechten in Gehorsam, des Knechte seid ihr, dem ihr gehorsam seid, es sei der Sünde zum Tode oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit? Share to feedTweet 17GOtt sei aber gedanket, daß ihr Knechte der Sünde gewesen seid, aber nun gehorsam worden von Herzen dem Vorbilde der Lehre, welchem ihr ergeben seid. Share to feedTweet 18Denn nun ihr frei worden seid von der Sünde, seid ihr Knechte worden der Gerechtigkeit. Share to feedTweet 19Ich muß menschlich davon reden um der Schwachheit willen eures Fleisches. Gleichwie ihr eure Glieder begeben habt zu Dienste der Unreinigkeit und von einer Ungerechtigkeit zu der andern, also begebet nun auch eure Glieder zu Dienste der Gerechtigkeit, daß sie heilig werden. Share to feedTweet 20Denn da ihr der Sünde Knechte waret, da waret ihr frei von der Gerechtigkeit. Share to feedTweet 21Was hattet ihr nun zu der Zeit für Frucht? Welcher ihr euch jetzt schämet; denn das Ende derselbigen ist der Tod. Share to feedTweet 22Nun ihr aber seid von der Sünde frei und GOttes Knechte worden, habt ihr eure Frucht, daß ihr heilig werdet, das Ende aber das ewige Leben. Share to feedTweet 23Denn der Tod ist der Sünde Sold; aber die Gabe GOttes ist das ewige Leben in Christo JEsu, unserm HErrn. Share to feedTweet