Luther (1545)
Sprüche 29
1Wer wider die Strafe halsstarrig, ist, der wird plötzlich verderben ohne alle Hilfe. Share to feedTweet 2Wenn der Gerechten viel ist, freuet sich das Volk; wenn aber der Gottlose herrschet, seufzet das Volk. Share to feedTweet 3Wer Weisheit liebet, erfreuet seinen Vater; wer aber mit Huren sich nähret, kommt um sein Gut. Share to feedTweet 4Ein König richtet das Land auf durchs Recht; ein Geiziger aber verderbet es. Share to feedTweet 5Wer mit seinem Nächsten heuchelt, der breitet ein Netz zu seinen Fußtapfen. Share to feedTweet 6Wenn ein Böser sündiget, verstrickt er sich selbst; aber ein Gerechter freuet sich und hat Wonne. Share to feedTweet 7Der Gerechte erkennet die Sache der Armen; der Gottlose achtet keine Vernunft. Share to feedTweet 8Die Spötter bringen frechlich eine Stadt in Unglück; aber die Weisen stillen den Zorn. Share to feedTweet 9Wenn ein Weiser mit einem Narren zu handeln kommt, er zürne oder lache, so hat er nicht Ruhe. Share to feedTweet 10Die Blutgierigen hassen den Frommen; aber die Gerechten suchen seine Seele. Share to feedTweet 11Ein Narr schüttet seinen Geist gar aus; aber ein Weiser hält an sich. Share to feedTweet 12Ein Herr, der zu Lügen Lust hat, des Diener sind alle gottlos. Share to feedTweet 13Arme und Reiche begegnen einander; aber beider Augen erleuchtet der HErr. Share to feedTweet 14Ein König, der die Armen treulich richtet, des Thron wird ewiglich bestehen. Share to feedTweet 15Rute und Strafe gibt Weisheit; aber ein Knabe, ihm selbst gelassen, schändet seine Mutter. Share to feedTweet 16Wo viel Gottlose sind, da sind viel Sünden; aber die Gerechten werden ihren Fall erleben. Share to feedTweet 17Züchtige deinen Sohn, so wird er dich ergötzen und wird deiner Seele sanft tun. Share to feedTweet 18Wenn die Weissagung aus ist, wird das Volk wild und wüst; wohl aber dem, der das Gesetz handhabet! Share to feedTweet 19Ein Knecht läßt sich mit Worten nicht züchtigen; denn ob er's gleich verstehet, nimmt er sich's doch nicht an. Share to feedTweet 20Siehest du einen schnell zu reden, da ist an einem Narren mehr Hoffnung denn an ihm. Share to feedTweet 21Wenn ein Knecht von Jugend auf zärtlich gehalten wird, so will er danach ein Junker sein. Share to feedTweet 22Ein zorniger Mann richtet Hader an, und ein Grimmiger tut viel Sünde. Share to feedTweet 23Die Hoffart des Menschen wird ihn stürzen; aber der Demütige wird Ehre empfahen. Share to feedTweet 24Wer mit Dieben teil hat, hört fluchen und sagt's nicht an, der hasset sein Leben. Share to feedTweet 25Vor Menschen sich scheuen, bringet zu Fall; wer sich aber auf den HErrn verlässet, wird beschützt. Share to feedTweet 26Viele suchen das Angesicht eines Fürsten; aber eines jeglichen Gericht kommt vom HErrn. Share to feedTweet 27Ein ungerechter Mann ist dem Gerechten ein Greuel, und wer rechtes Weges ist, der ist des Gottlosen Greuel. Share to feedTweet