Luther (1545)
Titus 1
1Paulus, ein Knecht GOttes, aber ein Apostel JEsu Christi nach dem Glauben der Auserwählten GOttes und der Erkenntnis der Wahrheit zur Gottseligkeit, Share to feedTweet 2auf Hoffnung des ewigen Lebens, welches verheißen hat, der nicht lüget, GOtt, vor den Zeiten der Welt, Share to feedTweet 3hat aber offenbaret zu seiner Zeit sein Wort durch die Predigt, die mir vertrauet ist nach dem Befehl GOttes, unsers Heilandes: Share to feedTweet 4Titus, meinem rechtschaffenen Sohn, nach unser beider Glauben: Gnade, Barmherzigkeit, Friede von GOtt dem Vater und dem HErrn JEsu Christo, unserm Heilande. Share to feedTweet 5Derhalben ließ ich dich in Kreta, daß du solltest vollends anrichten, da ich's gelassen habe und besetzen die Städte hin und her mit Ältesten, wie ich dir befohlen habe; Share to feedTweet 6wo einer ist untadelig, eines Weibes Mann, der gläubige Kinder habe, nicht berüchtiget, daß sie Schwelger und ungehorsam sind. Share to feedTweet 7Denn ein Bischof soll untadelig sein, als ein Haushalter GOttes, nicht eigensinnig, nicht zornig, nicht ein Weinsäufer, nicht pochen, nicht unehrliche Hantierung treiben, Share to feedTweet 8sondern gastfrei, gütig, züchtig, gerecht, heilig, keusch Share to feedTweet 9und halte ob dem Wort, das gewiß ist und lehren kann, auf daß er mächtig sei, zu ermahnen durch die heilsame Lehre und zu strafen die Widersprecher. Share to feedTweet 10Denn es sind viele freche und unnütze Schwätzer und Verführer, sonderlich die aus der Beschneidung, Share to feedTweet 11welchen man muß das Maul stopfen, die da ganze Häuser verkehren und lehren, was nicht taugt, um schändliches Gewinns willen. Share to feedTweet 12Es hat einer aus ihnen gesagt, ihr eigener Prophet: Die Kreter sind immer Lügner, böse Tiere und faule Bäuche. Share to feedTweet 13Dies Zeugnis ist wahr. Um der Sache willen strafe sie scharf, auf daß sie gesund seien im Glauben Share to feedTweet 14und nicht achten auf die jüdischen Fabeln und Menschengebote, welche sich von der Wahrheit abwenden. Share to feedTweet 15Den Reinen ist alles rein; den Unreinen aber und Ungläubigen ist nichts rein, sondern unrein ist beides, ihr Sinn und Gewissen. Share to feedTweet 16Sie sagen, sie erkennen GOtt; aber mit den Werken verleugnen sie es, sintemal sie sind, an welchen GOtt Greuel hat, und gehorchen nicht und sind zu allem guten Werk untüchtig. Share to feedTweet