Luther (1545)
Psalm 50
1Ein Psalm Assaphs. GOtt der HErr, der Mächtige, redet und ruft der Welt von Aufgang der Sonne bis zum Niedergang. Share to feedTweet 2Aus Zion bricht an der schöne Glanz GOttes. Share to feedTweet 3Unser GOtt kommt und schweiget nicht. Fressend Feuer gehet vor ihm her und um ihn her ein groß Wetter. Share to feedTweet 4Er ruft Himmel und Erde, daß er sein Volk richte. Share to feedTweet 5Versammelt mir meine Heiligen, die den Bund mehr achten denn Opfer. Share to feedTweet 6Und die Himmel werden seine Gerechtigkeit verkündigen; denn GOtt ist Richter. Sela. Share to feedTweet 7Höre, mein Volk, laß mich reden, Israel; laß mich unter dir zeugen: Ich, GOtt, bin dein GOtt. Share to feedTweet 8Deines Opfers halben strafe ich dich nicht; sind doch deine Brandopfer sonst immer vor mir. Share to feedTweet 9Ich will nicht von deinem Hause Farren nehmen, noch Böcke aus deinen Ställen; Share to feedTweet 10denn alle Tiere im Walde sind mein und Vieh auf den Bergen, da sie bei tausend gehen. Share to feedTweet 11Ich kenne alles Gevögel auf den Bergen, und allerlei Tier auf dem Felde ist vor mir. Share to feedTweet 12Wo mich hungerte, wollt ich dir nicht davon sagen; denn der Erdboden ist mein und alles, was drinnen ist. Share to feedTweet 13Meinest du, daß ich Ochsenfleisch essen wolle, oder Bocksblut trinken? Share to feedTweet 14Opfere GOtt Dank und bezahle dem Höchsten deine Gelübde! Share to feedTweet 15Und rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, so sollst du mich preisen. Share to feedTweet 16Aber zum Gottlosen spricht GOtt: Was verkündigest du meine Rechte und nimmst meinen Bund in deinen Mund, Share to feedTweet 17so du doch Zucht hassest und wirfst meine Worte hinter dich? Share to feedTweet 18Wenn du einen Dieb siehest, so läufst du mit ihm und hast Gemeinschaft mit den Ehebrechern. Share to feedTweet 19Dein Maul lässest du Böses reden, und deine Zunge treibet Falschheit. Share to feedTweet 20Du sitzest und redest wider deinen Bruder, deiner Mutter Sohn verleumdest du. Share to feedTweet 21Das tust du, und ich schweige. Da meinest du, ich werde sein gleich wie du. Aber ich will dich strafen und will dir's unter Augen stellen. Share to feedTweet 22Merket doch das, die ihr GOttes vergesset, daß ich nicht einmal hinreiße, und sei kein Retter mehr da. Share to feedTweet 23Wer Dank opfert, der preiset mich; und da ist der Weg, daß ich ihm zeige das Heil GOttes. Share to feedTweet