Luther (1545)
Sprüche 11
1Falsche Waage ist dem HErrn ein Greuel; aber ein völlig Gewicht ist sein Wohlgefallen. Share to feedTweet 2Wo Stolz ist, da ist auch Schmach; aber Weisheit ist bei den Demütigen. Share to feedTweet 3Unschuld wird die Frommen leiten; aber die Bosheit wird die Verächter verstören. Share to feedTweet 4Gut hilft nicht am Tage des Zorns; aber Gerechtigkeit errettet vom Tode. Share to feedTweet 5Die Gerechtigkeit des Frommen macht seinen Weg eben; aber der Gottlose wird fallen durch sein gottlos Wesen. Share to feedTweet 6Die Gerechtigkeit der Frommen wird sie erretten; aber die Verächter werden gefangen in ihrer Bosheit. Share to feedTweet 7Wenn der gottlose Mensch stirbt, ist Hoffnung verloren; und das Harren der Ungerechten wird zunichte. Share to feedTweet 8Der Gerechte wird aus der Not erlöset und der Gottlose kommt an seine Statt. Share to feedTweet 9Durch den Mund des Heuchlers wird sein Nächster verderbet; aber die Gerechten merken's und werden erlöset. Share to feedTweet 10Eine Stadt freuet sich, wenn's den Gerechten wohlgehet; und wenn die Gottlosen umkommen, wird man froh. Share to feedTweet 11Durch den Segen der Frommen wird eine Stadt erhaben; aber durch den Mund der Gottlosen wird sie zerbrochen. Share to feedTweet 12Wer seinen Nächsten schändet, ist ein Narr; aber ein verständiger Mann stillet es. Share to feedTweet 13Ein Verleumder verrät, was er heimlich weiß; aber wer eines getreuen Herzens ist, verbirgt dasselbe. Share to feedTweet 14Wo nicht Rat ist, da gehet das Volk unter; wo aber viel Ratgeber sind, da gehet es wohl zu. Share to feedTweet 15Wer für einen andern Bürge wird, der wird Schaden haben; wer sich aber vor Geloben hütet, ist sicher. Share to feedTweet 16Ein holdselig Weib erhält die Ehre; aber die Tyrannen erhalten den Reichtum. Share to feedTweet 17Ein barmherziger Mann tut seinem Leibe Gutes; aber ein unbarmherziger betrübet auch sein Fleisch und Blut. Share to feedTweet 18Der Gottlosen Arbeit wird fehlen; aber wer Gerechtigkeit säet, das ist gewiß Gut. Share to feedTweet 19Denn Gerechtigkeit fördert zum Leben; aber dem Übel nachjagen fördert zum Tode. Share to feedTweet 20Der HErr hat Greuel an den verkehrten Herzen und Wohlgefallen an den Frommen. Share to feedTweet 21Den Bösen hilft nichts, wenn sie auch alle Hände zusammentäten; aber der Gerechten Same wird errettet werden. Share to feedTweet 22Ein schön Weib ohne Zucht ist wie eine Sau mit einem güldenen Haarband. Share to feedTweet 23Der Gerechten Wunsch muß doch wohl geraten; und der Gottlosen Hoffen wird Unglück. Share to feedTweet 24Einer teilt aus und hat immer mehr; ein anderer karget, da er nicht soll, und wird doch ärmer. Share to feedTweet 25Die Seele, die da reichlich segnet, wird fett; und wer trunken macht, der wird auch trunken werden. Share to feedTweet 26Wer Korn inhält, dem fluchen die Leute; aber Segen kommt über den, so es verkauft. Share to feedTweet 27Wer da Gutes sucht, dem widerfährt Gutes; wer aber nach Unglück ringet, dem wird's begegnen. Share to feedTweet 28Wer sich auf seinen Reichtum verläßt, der wird untergehen; aber die Gerechten werden grünen wie ein Blatt. Share to feedTweet 29Wer sein eigen Haus betrübt, der wird Wind zu Erbteil haben; und ein Narr muß ein Knecht des Weisen sein. Share to feedTweet 30Die Frucht des Gerechten ist ein Baum des Lebens; und ein Weiser nimmt sich der Leute herzlich an. Share to feedTweet 31So der Gerechte auf Erden leiden muß, wie viel mehr der Gottlose und Sünder! Share to feedTweet